am 25.6.00
von Toni Trendle
an Vreni Veronesi
für ALPINE NACHRICHTEN 2000
zu Anlass Nr. 8 / 2000
= Bocciaabend, am Freitag 4. Februar 2000, im Bocciodromo Uster
Am Anfang war die Halle dunkel und leer. Die Leuchten schwebten stromlos über den Spielbahnen. Wir hatten uns beim Nachtessen nebenan in der Pizzeria da Carmela gut unterhalten und gestärkt.
Jetzt tritt der Capo, Signor Tempone auf, und alle Lichter erhellen die Spielbahnen. Ein junger Instruktor winkt uns an den Rand des Feldes. Wer
spielt nun während zwei Stunden vergnügt im Team gegen Konkurrenten. (Andere schwärmen zuerst aus und besorgen sich weiche Schuhe). Zum Glück wohnt Andreas Möckli, der Organisator, in der Nähe an der Gschwaderstrasse (wie Bocciodrom). Wohl deshalb spielt er gut - in unsere Mannschaft mit Dame. Auf der Bahn nebenan setzt Roman die Kugeln sehr elegant auf - die schönen, auffällig farbigen Kugeln, die er uns vorher geraubt hat.
Bei uns ist das weisse Ziel wieder gesetzt, boccia um boccia folgt, ein Dinosauriergelege aus schwer unterscheidbaren, lediglich etwas heller oder dunkler gelb-weiss-blau gesprenkelter Eiern entsteht. Welche Kugel ist am nächsten, und vor allem: wem gehört sie? Schliesslich ist mir alles klar: Diese hier ist näher, unsere Konkurrenten sind ja blauer, und wir die Hellen. Gewonnen!