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letzte Änderung: 2005-09-24 20:21 Tourenbericht, Bergwanderung Piz Mezzaun (2999 m), 2005-09-03Teilnehmer:
Die Tour war für den Sonntag geplant. Weil ich am Sonntag Abend in Zürich sein musste, fragten wir Imelda, ob wir die Tour schon am Samstag durchführen könnten. Für Imelda war es zum Glück kein Problem. Nach der Arbeit sind wir also in den Zug eingestiegen und durch das vorletzte Woche noch überflutete Gebiet ins Engadin gefahren. Die Aufräumungsarbeit war noch nicht fertig, man hat Bagger bei der Arbeit und die vom Wasser hintergelassene Spuren neben den Bächen gesehen. Weil das Stellwerk des Bahnhofs Ziegelbrücke ausser Betrieb ist, erhalten alle Züge Verspätung. Unser Zug traf mit etwa 20 Minuten Verspätung in Landquart ein. Auf Geleise 5 war kein Anschlusszug mehr zu finden, die RhB machte keine Durchsage – aber wir mussten warten, bis der nächste Zug fuhr. Im Restaurant Schweizerhof(?) wurden wir in der Zeit mit Siedfleisch und Kartoffeln verpflegt. Nachdem wir mit einer Stunde Verspätung in S-chanf eingetroffen waren, hat uns Imelda mit Vermicelles und Glace verwöhnt. Bald mussten wir ins Bett…
Sehr viel zu früh hat Imelda uns geweckt, mit
klassischer Musik. Etwas zum Essen und um sechs Uhr sind
wir in die feuchte, neblige und dunkle Welt losgelaufen.
Schon nach halber Stunde haben wir bemerkt, wie es heller
wird. Nur einige Höhenmeter und wir konnten ein
wunderschönes Panorama von Engadiner Bergen sehen, im
Tal unter uns ein Nebelmeer.
Vom P. Uter sind wir wieder einige Höhenmeter
runtergelaufen und haben uns mental für den steinigen
Aufstieg zum P. Mezzaun vorbereitet. Auf dem Gipfel
konnten wir einen wunderschönen Panoramablick
geniessen! P. Bernina mit seinen schneebedeckten
Nachbarn im herrlichsten Sonnenschein und der Nationalpark,
wohin alle Wildtiere jetzt fliehen sollten (in einer Woche
beginnt die Jagdsaison).
Der Abstieg auf der Bergkante von P. Mezzaun war die langsamste und mühsamste Phase der Wanderung. Kleinere und grössere Steine, teilweise lockeres Geröll und das Wissen, dass Rutschen hier nicht empfehlenswert ist. Aber mit Zeit und Geduld erreichen wir wieder einen Pfad, wie wir einen vor dem P. Murtiröl verabschiedet haben. Auf dem leichten Wanderweg hat uns etwas Nasses vom Himmel getroffen: Hagel, der später kurz als Wasser runtergekommen ist. Zum Glück waren wir jetzt nicht auf der Geländekante…
Vielen Dank Imelda (und Hans)! |
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